Die Schuldenuhr ist ein öffentlicher Zähler, der die aktuelle Verschuldung eines Landes anzeigt. Durch die sekundenweise Aktualisierung wird der Fortschritt der Schulden visualisiert.

Sie soll die Dynamik des Schuldenwachstums aufzeigen, allerdings bleiben private Schulden und Geldvermögen der Gläubiger unberücksichtigt.

Neben der eigentlichen Neuverschuldung des Staates durch Investitionskredite aus Staatsanleihen zeigt die Schuldenuhr auch die Wirkung von Zins und Zinseszins und das Anwachsen der Verschuldung des Staates durch die zu zahlenden Zinsen.

Die erste Schuldenuhr wurde 1989 an der Kreuzung 42nd Street und Avenue of the Americans, auf die Initiative von Seymour Durst hin, installiert. Als die Staatsverschuldung der USA im September 2008 jedoch 14-stellig wurde, reichte die Anzahl der Stellen nicht mehr aus und das Dollarzeichen musste durch eine weitere Ziffer ersetzt werden.

Seit dem 16. Juni 2004 besitzt auch Deutschland eine Schuldenuhr am Eingang der Zentrale des Bundes der „Steuerzahler Berlin“. Sie zeigt neben der Staatsverschuldung Deutschlands auch die Zunahme pro Sekunde an.