Der Diamant gilt als das härteste bekannte Mineral und ein beliebter Edelstein, der für die Schmuckherstellung und die Verzierung von Luxusuhren verwendet wird. Der Diamant besteht aus Kohlenstoff und ist ein Feststoff mit natürlichen Vorkommen. Diamanten bilden zumeist oktaederförmige Kristalle, wobei auch Tetraeder, Dodekaeder oder Würfel vorkommen.

Die einzelnen Kristalle sind entweder transparent, farblos oder aber aufgrund von Verunreinigungen Grün, Gelb oder Braun sowie in selteneren Fällen Rosa, Rot, Blau, Orange oder Grau bis Schwarz eingefärbt. Das Gewicht des Diamanten wird traditionell in Karat (ct) angegeben. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Die Gewinnung von Diamanten erfolgt oftmals in den Pipes erloschener Kimberlitvulkane, ferner in der Wüste und der Küstenregion Namibias.

Am 15. Februar 1953 gelang es dem Physiker Erik Lundblad erstmals Diamanten synthetisch herzustellen. Über den Wert, beziehungsweise das Feuer eines Diamanten entscheiden der Schliff, der in die Kategorien „Sehr gut“, „Gut“, „Mittel“ und „Gering“ gegliedert wird.