Aluminium ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 13 und dem Elementsymbol Al. Es hat seinen Namen von der lateinischen Bezeichnung „alumen“ für Alaun und ist das dritthäufigste Element und häufigste Metall in der Erdkruste. Aluminium wurde erst 1808 von Sir Humphrey Davy beschrieben, der versuchte, es herzustellen. Das gelang dann dem dänischen Chemiker Hans Christian Ørsted im Jahre 1825. In den ersten Jahren nach seiner Entdeckung war der Preis für Aluminium sogar höher als der für Gold, weil man die Herstellung als schwierig und das Element als selten betrachtete. Doch innerhalb von zehn Jahren fiel der Aluminiumpreis um 90%, da der Prozess zur Gewinnung vereinfacht wurde.

Obwohl Aluminium das häufigste Metall in der Erdkruste ist, kommt es aufgrund seines unedlen Charakters nur gebunden vor. Das heißt, es kann nur durch spezielle Verfahren gewonnen werden, wobei sich vor allem das Bayer-Verfahren für die Aluminiumproduktion durchgesetzt hat. Aluminium ist ein sehr weiches und zähes Metall, das zu dünne Folien ausgewalzt werden kann, die dann im Haushalt verwendet werden.

Aufgrund seiner geringen Dichte wird Aluminium gern zum Bau bei Luft- und Raumfahrt und zum Fahrzeugbau verwendet. Vor allem in Legierungen mit Magnesium und Silicium wird Aluminium sehr fest, sodass es in seiner Härte ähnlich wie Stahl und nicht mehr so leicht verformbar wird. Gern werden in Haushaltsgegenständen wie dem Bügeleisen oder der Kaffeemaschine Heizelemente mit Aluminium umpresst, und auch in der Elektrotechnik kommt das Metall zur Verwendung, da es ein perfekter elektrischer Leiter ist. Besonders beliebt ist Aluminium als günstiges und leichtes Verpackungsmaterial bei Getränke- und Konservendosen oder auch zum inneren Auskleiden von Tetra Paks. Und auch in der Optik kann Aluminium verwendet werden, beispielsweise als Spiegelbeschichtung von Scannern, Kraftfahrzeugscheinwerfern und Spiegelreflexkameras.