Häufig werden zur Goldgewinnung goldhaltige Sande und Schlämme mit Quecksilber vermischt. Daraus bildet sich eine Amalgam-Legierung mit silberner Farbe, die sich am Gefäßgrund sammelt und leicht abgetrennt werden kann. Wenn das Amalgam dann erhitzt wird, verdampft das Quecksilber und kompaktes Rohgold bleibt zurück. Dieses einfache Verfahren wurde schon in der Antike genutzt, ist aber heute zunehmend Gegenstand von Diskussionen. Denn beim Ausschlämmen und Verdampfen von Quecksilber werden toxische Dämpfe freigesetzt, die Flüsse und Naturgebiete vergiften. In der Vergangenheit kam es deshalb schon zu Konflikten zwischen Goldschürfern und der ansässigen Bevölkerung. Um diesem zu entgehen gibt es vermehrt Projekte zum ökologischen Goldabbau wie das Oro Verde in Kolumbien.