Blattgold ist zu dünnen Folien ausgewalztes und geschlagenes Gold. Es hat eine durchschnittliche Stärke von 100 Nanometern, also von einem zehntausendstel Millimeter. Man nutzt Blattgold vor allem zum Vergolden von Dekorationsgegenständen, Möbeln, Büchern (Goldschnitt) und architektonischen Elementen.

Bei der Herstellung wird ein kleiner gegossener Goldbarren zu einem Band ausgewalzt, das in Quadrate geschnitten wird. Diese werden dann in mehreren Vorgängen übereinander gelegt und geschlagen, bis sie extrem dünn sind. Meist wird dabei 22karätiges Gold genutzt. Das deutsche Zentrum dieses Handwerks liegt in Schwabach.