Bronzemedaillen sind jene Medaillen die aus dem Werkstoff Bronze gefertigt wurden. Allgemein sind Medaillen als Gedenk- oder auch Schauprägungen dazu da jemanden für etwas zu ehren oder auszuzeichnen. Medaillen können – unabhängig vom Material – bei besonderen Anlässen oder bei besonderen Gelegenheiten an einen Würdenträger verliehen werden. Der Grund kann dabei sehr verschieden sein. In jedem Fall gelten Medaillen aber als Auszeichnungen, die in Form von Kunst- oder auch Schmuckobjekten daherkommen.

Charakterisiert werden Medaillen dadurch, dass sie – anders als Münzen – über keinen aufgeprägten Nennwert verfügen und somit auch nicht als Tausch- beziehungsweise Zahlungsmittel eingesetzt werden können. Auch wenn Medaillen aufgrund des Materials einen bestimmten Wert aufweisen können, gelten sie aufgrund des fehlenden Nennwertes nicht als Zahlungsmittel.

Wie Silber- und Goldmedaillen werden Bronzemedaillen zumeist bei sportlichen Wettkämpfen oder Sportveranstaltungen verliehen, um einen der Teilnehmer zu ehren. Während Silbermedaillen den Zweitplatzierten ehren und Goldmedaillen die Person auszeichnen, die als Bester aus der Veranstaltung herausgegangen ist, ehrt die Bronzemedaille denjenigen, der als Drittbester den Wettkampf bestritten hat.

Ein Äquivalent zur Bronzemedaille stellt der Bronzepokal dar, welcher beispielsweise bei sportlichen Wettkämpfen auch den Dritten Platz honoriert. Ein Silberpokal zeichnet folglich den Zweiten Platz aus und ein Pokal aus Gold ist für die Person bestimmt, die den ersten Platz erreicht hat.

Allgemein ist die Bronzemedaille in der Abfolge als die schlechteste der drei möglichen Medaillen zu sehen. Zudem gilt die Bronzemedaille als letzte verliehene Medaille. Wer beispielsweise den vierten Platz bei einer Veranstaltung belegt, bekommt keine Medaille mehr verliehen. Ferner spricht man in der Umgangssprache von dem undankbaren vierten Platz.