Gold wird in den verschiedensten Legierungen zu Schmuck verarbeitet. Dabei lassen sich auch verschiedene Farben herstellen, die eine höhere Tragevielfalt ermöglichen. Am bekanntesten sind dabei Gelb- Rot- und Weißgold. Gelbgold ähnelt Feingold dabei am meisten. Rotgold besteht aus Feingold und Kupfer, wobei aus Gründen der Verarbeitbarkeit auch Silber zugesetzt werden kann. Je nach Kupferanteil kann das Rot intensiver ausfallen, was vor allem in Süd- und Osteuropa beliebt ist. Weißgold wird auch Graugold genannt und enthält entfärbende Zusatzmetalle wie Palladium, Silber und früher auch Nickel. Unbekannter ist Grüngold, dass aus einer Legierung von Gold und Silber besteht.

Im Idealfall entsteht ein Feingehalt von 646, der deutlich grün gefärbt ist. Um die Farbe zu intensivieren wird auch Cadmium zugesetzt. Da Grüngold sehr weich ist wird es vorwiegend bei Kunstgegenständen eingesetzt und ist weniger zur Schmuckherstellung geeignet.