Der Begriff Goldanalyse gliedert sich im Wesentlichen in 2 Fachgebiete.

Die Physikalische/Chemische Goldanalyse und die Charttechnische Goldanalyse.

Die Physikalische und Chemische Analyse wird zur Bestimmung von Reinheit und Echtheit genutzt.

Gold kann man mithilfe eines Schnelltestes mit sogenannter „Prüfsäure“ sehr zuverlässig untersuchen. Mit den 4 zur Verfügung stehenden Säurelösung kann man die folgenden Goldlegierungen überprüfen: 8-karätiges Gold (333/1000), 14-karätiges Gold (585/1000), 18-karätiges Gold (750/1000) und 21,6-karätiges Gold (900/1000). Um noch zuverlässiger ermitteln zu können, muss der Gegenstand jedoch deutlich angeschliffen oder sogar durchgeschnitten werden.

Die Dichtemessung verwendet man vor allem, wenn man ausschließen will, dass ein bestimmter Gegenstand nur äußerlich vergoldet ist. Meist wird die Dichte eines Körpers in Gramm pro Kubikzentimeter (g/cm³) angegeben.

Mit Hilfe eines sogenannten Pykonometers kann man die Dichte eines Körpers sehr exakt bestimmen. Das Pykonometer dient zur Darstellung eines präzisen wiederholbaren Volumens von Flüssigkeiten. Misst man das Gewicht des leeren und des gefüllten Pykonometers kann die Dichte der Befüllung sehr exakt berechnen. Gold hat normalerweise eine berechnete Dichte von 19,302 g/cm³.Mit dem Röntgenfluoreszenzspektrometer ist eine zerstörungsfreie und exakte Bestimmung des Goldgehaltes möglich.

Die Charttechnische Analyse

Anhand historischer Chartentwicklungen soll die Vorhersage des zukünftigen Goldbörsenganges bestimmt werden. Die wichtigsten Methoden sind die Trendforschung, die Durchschnittsforschung, die Trendfolgeforschung, die Statistik Forschung und die modernere „Candlestick“ Analyse.