In der Humanwissenschaft wird Gold vorwiegend in der Dentalmedizin eingesetzt. Dort dient es aufgrund seiner Beständigkeit als Füllstoff und Zahnersatz. Doch auch bei anderen Therapieformen wie z.B. gegen Rheuma wird Gold eingesetzt. Dabei werden Goldsalze wie Natriumaurothiomalat und Auranofin verwendet, die allerdings ein hohes Allergierisiko in sich bergen. Bei falscher Anwendung können so Leber und Nieren geschädigt werden. Deshalb geht die therapeutische Verwendung von Gold zugunsten einer medikamentösen Behandlung immer weiter zurück, wenngleich viele medizinische Instrumente und Messgeräte zum Teil aus Gold bestehen.