Nickel ist ein natürlich vorkommendes Mineral und zählt zu den Übergangsmetallen. Jährlich werden davon über eine Million Tonnen abgebaut, da Nickel vor allem in der Industrie genutzt wird. Das Metall wird als Korrosionsschutz auf Eisen aufgetragen und dient in der Chemie als Katalysator. Seine Eigenschaften machen es zu einem häufig verwendeten Legierungsmetall, wobei es vor allem zur Stahlveredelung eingesetzt wird. Doch Nickel wird auch für Bestecke und in der Schmuckindustrie genutzt, obwohl es immer seltener zum Einsatz kommt. Denn das Metall kann allein in Deutschland bei mehreren Millionen Menschen eine Kontaktallergie auslösen. Deshalb werden Gegenstände, die die menschliche Haut berühren, zunehmend seltener vernickelt.