Das Gold wird unsortiert in einen Schmelztiegel gefüllt und bei 1.200 bis 1.300°C eingeschmolzen.

Mit der Zugabe von Salz und Borax werden die Verunreinigungen in der Goldbrühe eingeschmolzen und die ganze Brühe wird flüssiger.

Das Gold was man dann in einen Barren gibt, ist noch nicht die endgültige Form. Dieser Guss ist ein Zwischenschritt, um reines Gold zu erhalten. Die Salz-Borax-Schlacke wird abgeschlagen und der Barren gereinigt. Aus diesem Barren werden ein paar Proben entnommen und im Labor mit einer Röntgen-Fluoreszenzanalyse auf Homogenität und Reinheit geprüft.

Liegt der Reinheitsgrad des Barrens jedoch nicht in einem gewissen Toleranzbereich, wird er erneut eingeschmolzen.