Der Taler war einst eine bedeutende Großsilbermünze, welche ursprünglich auch als Guldengroschen bezeichnet wurde und in Europa verbreitet war. Die größte Bedeutung erlangte der Taler im 16. Jahrhundert als das Zahlungsmittel neben dem Gulden als sogenannter Reichstaler zur offiziellen Reichswährung erhoben wurde. Der Reichstaler hieß eigentlich Joachimsthaler und war sowohl in Deutschen Reich als auch in Österreich bis 1909 die gängige Währung. Neben speziellen Talern, wie beispielsweise dem Dicktaler oder dem Kronentaler, hat der Taler auch seinen Platz in der Literatur gefunden und ist Teil einiger Sprichwörter wie beispielsweise „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“.