Weißgold wurde im Jahre 1912/13 in Pforzheim und als punzierfähiger und kostengünstiger Ersatz für Platin entwickelt. Aufgrund seiner Farbgebung wurde es im deutschsprachigen Raum Weißgold genannt, ist im frankophonen Sprachraum aber als Graugold bekannt, da dies eher der Farbgebung des Metalls entspricht. Weißgold ist auch ein Sammelbegriff für Goldlegierungen, welche durch den Zusatz von entfärbenden Metallen eine Goldlegierung ergeben, die in ihrer Farbgebung blass-weiß glänzt. Weißgold findet hauptsächlich in der Schmuckindustrie Verwendung.