Zink ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Zn und der Ordnungszahl 30. Es wird zwar zu den Übergangsmetallen gezählt, hat innerhalb dieser aber eine Sonderstellung, da es aufgrund seiner chemischen Struktur eher den Erdalkalimetallen (z.B. Magnesium oder Calcium) ähnelt.

Zink ist ein bläulich-weißes, sprödes Metall, das zum Verzinken von Eisen und Stahl verwendet wird und auch für den bau von Regenrinnen eingesetzt wird. Dabei stammt der Name Zink von dem Wort Zinke (oder auch Zahn, Zacke), da das Element Zink zackenförmig erstarrt. Schon im Altertum wurde Zink für Legierungen genutzt, vor allem als Bestandteil von Messing. Erst im 17. Jahrhundert wurde es in Indien als eigenständiges Metall entdeckt und verarbeitet. Zink kommt an 24. Stelle der Häufigkeit in der Erdkruste vor und ist damit stärker vertreten als beispielsweise Kupfer und Blei. Bisher wurde es schon gediegen, also in reiner Form, an 30 Orten gefunden, wobei es öfter in Erzen vorkommt. Die größten Lagerstätten befinden sich in Nordamerika, Australien, China und Kasachstan; und auch in Deutschland wird Zink abgebaut, zum Beispiel in Brilon, am Rammelsberg im Harz und bei Ramsbeck im Sauerland.

Das unedle Metall Zink hat eine bläulich-weißliche Färbung, das bei Zimmertemperatur und über 200°C relativ spröde ist. Zwischen 100 und 200°C ist Zink aber sehr gut formbar. An der Luft bildet das Metall eine witterungsbeständige Schutzschicht aus Zinkoxid und Zinkcarbonat, weshalb es häufig als Korrosionsschutz verwendet wird. Vor allem auf Eisen und Stahl wird das eigentlich unedle Zink mechanisch oder galvanisch aufgetragen und schützt so den sonst anfällige Stoff. Auch in nichtaufladbaren Batterien wird Zink verwendet, und weiterhin hat es auch im Häuserbau eine große Bedeutung. So wird Zinkblech gern für Dächer und Regenrinnen genutzt.

Das Element Zink zählt auch zu den essentiellen Spurenelementen, die der menschliche Körper für Stoffwechselvorgänge benötigt. Es findet sich daher auch in Nahrungsmitteln und Getränken.